Kontakt

Simone Andris 
CBP - Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V.
Telefon: 0761 / 200-301
E-Mail: simone.andris@caritas.de

 
 

Den Ruhestand gestalten lernen. Erhebung von Praxiserfahrungen und Entwicklung von Perspektiven für ältere Menschen mit Behinderung

Ziel des Projekts war es, zum einen die Wünsche, Erwartungen und Perspektiven älterer Menschen mit Behinderung zu erkunden und gemeinsam mit ihnen und ihren Begleitern wegweisende Praxiserfahrungen eines selbstbestimmt gestalteten Ruhestandes zu sammeln, und zum anderen "Modelle guter Praxis" zu erarbeiten und weiterzuentwickeln. Parallel zu dieser inhaltlichen Arbeit, wurden Formen des produktiven Austauschs auf Seiten der Mitarbeiter/-innen wie auf Seiten der Klient(inn)en entwickelt und erprobt. Durch das Projekt wurden relevante Modelle gebündelt und veröffentlicht. Langfristig leistete es damit einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität von älteren behinderten Menschen. Es stärkte ihre Teilhabe-, Wahl- und Entscheidungsfähigkeit und unterstützte die Qualifizierung der Mitarbeiter/-innen für die Aufgaben des Übergangs in den Ruhestand.

Angesprochen waren sowohl Menschen mit Behinderung, als auch Mitarbeiter/-innen aus den unterschiedlichen Bereichen der Behindertenhilfe. Diese sollten über Konzepte der Gestaltung des Ruhestands sowie über passende Wohn- und Lebensformen und über einen gelungenen Übergang dorthin berichten und ihre Erfahrungen mit anderen austauschen.

Das Projekt wurde als Kooperationsprojekt der fünf großen Fachverbände der Behindertenhilfe durchgeführt. Veranstalter waren

  • der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V.,       
  • der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V.,
  • die Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V., die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V.,
  • der Verband für anthroposophische Heilpädagogik, Sozialtherapie und soziale Arbeit e.V.

Das im Mai 2006 gestartete und im Februar 2008 abgeschlossene Projekt wurde aus Mitteln der Software-AG Stiftung gefördert und von der Universität Münster unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Mair parallel evaluiert. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung wurden den Mitwirkenden fortlaufend zugänglich gemacht und bei Fachtagungen der Öffentlichkeit präsentiert.