Aktionen zur Kampagne  

Aktionstag im Bayerischen Landtag: „Wie wollen Menschen mit Behinderung heute leben?“

Diese Frage war das Thema eines eigenen Aktionstages im Bayerischen Landtag in München, der am 27. März 2014 stattgefunden hat. Eingeladen dazu hat die Landesarbeitsgemeinschaft Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie, kurz LAG CBP. Beim Aktionstag war viel geboten. Neben Grußworten von Vertretern des Landtages, der Caritas in Bayern und der Bayerischen Staatsregierung gab es auch eine Hinführung zum Thema durch den CBP-Vorsitzenden. Der Aktionstag ist eine Veranstaltung von vielen in der deutschlandweiten Kampagne „ich • du • wir - miteinander sein“.


       

Foto 1: von links - Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Gerda Hasselfeldt, Hilde Rainer-Münch vom Landes-Caritasverband Bayern, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Foto 2: Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl (Fotograf: Korbinian Morhart)

Auch diese Veranstaltung wurde wieder von einem Team von „Radio sag´was!“, dem inklusiven Radioprojekt der Katholischen Jugendfürsorge im Bistum Regensburg e.V., begleitet. Vor Ort waren die Reporterinnen Manuela Dominik, Nicole Michel und Andrea Schwingschärl aus den Wohngemeinschaften St. Hildegard im Landkreis Straubing-Bogen in Niederbayern. Das Radioteam wurde von Julia Dietlmeier (WG St. Hildegard) sowie Carl Prämaßing (Projektleiter „Radio sag´was!“) bei seinen Interviews unterstützt. Zum Aktionstag waren nicht nur viele Prominente aus Politik und von der Caritas gekommen, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger, die sich für das Thema „Wie wollen Menschen mit Behinderung heute leben?“ interessieren.

Andrea Schwingschärl sprach mit der Bayerischen Landtagspräsidentin Barbara Stamm:
AUDIO-Datei : Interview mit Barbara Stamm

Nicole Michel sprach mit dem Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl:
AUDIO-Datei : Interview mit Prälat Bernhard Piendl

Manuela Dominik sprach mit dem CBP-Vorsitzenden Johannes Magin:
AUDIO-Datei : Interview mit Johannes Magin

Andrea Schwingschärl sprach mit dem CBP-Geschäftsführer Dr. Thorsten Hinz:
AUDIO-Datei : Interview mit Thorsten Hinz-1

Die CBP-Kampagne "ich du wir - miteinander sein" geht langsam dem Ende entgegen.
Was waren die Höhepunkte? Was hat sich dadurch verändert?
AUDIO-Datei : Interview mit Thorsten Hinz-2

Nicole Michel, Andrea Schwingschärl und Manuela Dominik sprachen mit Herbert Borucker vom Landescaritasverband Bayern:
AUDIO-Datei : Interview mit Herbert Borucker

Außerdem waren zehn Informationsstände im Landtag aufgebaut, an denen sich die rund 300 Besucherinnen und Besucher informieren konnten. Das Team von „Radio sag´ was!“ hat sie besucht und dort viele interessante Menschen kennen gelernt:

So zum Beispiel Karin und Ludwig von der Stiftung Attl, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Wasserburg am Inn in Oberbayern:
AUDIO-Datei: Info Stiftung Attl
Gemeinsam mit Vertretern der Regens Wagner-Stiftung in Lautrach forderten sie, das Menschen mit Behinderung „so wohnen und leben dürfen, dass man teilhaben kann“

„An allen gesellschaftlichen Gütern teilhaben“, wie das möglich ist, zeigten Vertreter der Sozialpsychiatrischen Dienste der Caritas aus Landau, Kelheim und Regensburg:
AUDIO-Datei : Info Sozialpsychiatrische Dienste

Auch aus Ingolstadt, Eichstätt, Augsburg und Donauwörth waren Vertreter gekommen, um ihre Themen an einem Aktionsstand zu präsentieren:
AUDIO-Datei : Info Barrieren beseitigen

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Politikergespräche des Caritasverbandes Emsdetten/ Greven e.V.

Bewohner des Caritasverbandes Emsdetten-Greven besuchten in ihrer Veranstaltungsreihe „Politikergespräche“ am 09.09.2013 Hermann Stubbe, den Bundestagskandidaten der Grünen für den  Kreis Steinfurt, in dessen Wahlkreisbüro in Saerbeck. Herrn Stubbe wurden Fragen zur Bundestagswahl gestellt. Die Fragen basieren auf 10 Wahlbausteinen, die vom Fachverband  „Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V.“ entwickelt wurden. Simon Hiller, der bereits sein Freiwilliges Soziales Jahr im Caritasverband absolviert hat, hat im Rahmen eines ehrenamtlichen Engagements einige Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Ambulant Betreuten Wohnen  auf diesen Besuch vorbereitet  und sie begleitet. Einen Auszug aus dem Interview finden Sie hier .

Gruppenbild mit Hermann Stubbe (die Grünen)       

Fotos: Hermann Stubbe, Kai Land, Oliver Dobrzinski

In ihrer Reihe “Politikergespräche” haben Bewohnerinnen und Bewohner des Grotthoff- Dahlmann- Stiftes auch dem Bundestagskandidaten Christophe Lüttmann von der FDP auf den Zahn gefühlt. Dabei sah sich auch Lüttmann mit vielfältigen Fragen zu den Belangen behinderter Menschen konfrontiert.  “Wie halten Sie und die FDP es mit der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am politischen Geschehen?” war eine der Fragen . Barrierefreiheit ist nicht nur eine Forderung von Rollstuhlfahrern, erläutert Matthias Frenzel, der diese Veranstaltungsreihe für den Caritasverband Emsdetten/ Greven organisiert hat. Gehörlose Menschen, Blinde, Menschen mit geistiger oder Lernbehinderung benötigen jeweils eigene Zugangswege, um am gesellschaftlichen und politischen Leben teilnehmen zu können.

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Podiumsdiskussion zur Zukunft der Eingliederungshilfe am 9. September 2013 in Frankfurt am Main

Im Rahmen der 25. Frankfurter Psychiatriewoche lud am 9. September 2013 die Frankfurter Werkgemeinschaft (fwg) zu einer spannenden Podiumsdiskussion zur Caritas in die Alte Mainzergasse  ein. Moderator des Podiums war der Direktor des Caritasverbands Frankfurt e.V und Vorstandsvorsitzender der fwg e.V., Hausherr Hartmut Fritz. Auch diese Veranstaltung, die im Rahmen der bundesweiten CBP-Kampagne „du • ich • wir - miteinander sein“ stattfand, wurde wieder von einem Team von „Radio sag´ was!“, dem inklusiven Radioprojekt der Katholischen Jugendfürsorge im Bistum Regensburg e.V., begleitet. Die Reporter Ulrich Macht, Stefan Söhnlein und Pierre Ziebarth aus den Wohngemeinschaften St. Benedikt in Mitterteich wurden von Adelgunde Bauer (WG St. Benedikt) und Carl Prämaßing (Projektleiter „Radio sag´was!“) bei ihren Interviews unterstützt.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion    Interview des CBP-Geschäftsführers Dr. Thorsten Hinz

Fotos: Carl Prämaßing

Vor der Podiumsdiskussion gaben die Vertreter/innen aus Politik und Interessensverbänden Reporter Stefan Söhnlein ihre Stellungnahme ab zum Thema: „Was spricht für und was gegen ein sogenanntes Sondergesetz für Menschen mit Behinderung?“

Ruth Fricke (Bundesverband der Psychiatrie-Erfahrenen)
AUDIO-Datei: Statement Ruth Fricke

Edith Mayer (Landesverband Hessen, Angehörige und Freunde psychisch kranker Menschen)
AUDIO-Datei: Statement Edith Mayer

Kordula Schulz-Asche (Bündnis 90/Die Grünen)
AUDIO-Datei: Statement Kordula Schulz-Asche

Margarete Wiemer (Die Linke)
AUDIO-Datei: Statement Margarete Wiemer

Wolfgang Decker (SPD)
AUDIO-Datei: Statement Wolfgang Decker

Dr. Matthias Zimmer (CDU)
AUDIO-Datei: Statement Dr. Matthias Zimmer

Reporter Uli Macht sprach mit Dr. Thorsten Hinz, dem Geschäftsführer der Caritas Behindertenhilfe u. Psychiatrie e.V. nicht nur über die CBP-Kampagne „du • ich • wir - miteinander sein“ sondern auch über die zukünftige Finanzierung der Behindertenhilfe:
AUDIO-Datei: Dr. Thorsten Hinz-1

Und wie schaut es aus mit den Bedenken bei der Einführung eines „Sondergesetz für Menschen mit Behinderung“?
AUDIO-Datei: Dr. Thorsten Hinz-2

Reporter Pierre Ziebarth sprach mit Hartmut Fritz, dem Moderator der Podiumsdiskussion, über Inklusion und das kommende „Bundesleistungsgesetz“. Hartmut Fritz  ist nicht nur der Direktor des Caritasverbandes Frankfurt e.V sondern auch Vorstandsvorsitzender der fwg e.V., der Frankfurter Werkgemeinschaft, die Veranstalter dieser Podiumsdiskussion war:
AUDIO-Datei: Hartmut Fritz-Interview

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Politische Podiumsdiskussion am 8. September 2013 in Straubing/ Niederbayern

Genau eine Woche vor der Bayerischen Landtagswahl fand am 8. September 2013 im niederbayerischen Straubing eine Politische Podiumsdiskussion mit vielen Teilnehmer(inne)n statt. Man traf sich im Magno-Bonus-Markmiller-Saal bei den Barmherzigen Brüdern. Die Veranstaltung wurd organisiert von verschiedenen Einrichtungen der Barmherzigen Brüdern in Straubing (Wohngemeinschaft und Werkstätte) sowie der Katholischen Jugendfürsorge im Bistum Regensburg (Wohngemeinschaften St. Hildegard Straubing, Werkstätte St. Josef, Antoniusheim Münchshöfen). Mit von der Partie war auch das Radioteam III des inklusiven Radioprojektes „Radio sag´ was!“, das vor über zwei Jahren von der Katholischen Jugendfürsorge im Bistum Regensburg aus der Tauf gehoben wurde. Das Team III setzt sich zusammen aus Bewohnerinnen und Bewohnern aus den Wohngemeinschaften St. Hildegard Straubing und dem Antoniusheim Münchshöfen.
Bereits vor Beginn des Podiums wurden alle Teilnehmer/innen von den Reporter/innen interviewt. Zentrale Fragen waren da: „Was tut Ihre Partei für Menschen mit Behinderung?“ und „Was glauben Sie, was müssen Menschen ohne Behinderung tun, um Menschen mit Behinderung besser zu verstehen und umgekehrt?

Reporterin Manuela Dominik fragt Peter Stranninger (SPD)
AUDIO-Datei: Manuela Dominik fragt Peter Stranninger (SPD)

Reporter David Trautmann fragt Josef Zellmeier (CSU)
AUDIO-Datei: David Trautmann fragt Josef Zellmeier (CSU)

Reporter Markus Dully fragt Matthias Ernst (Bündnis 90/Die Grünen)
AUDIO-Datei: Markus Dully fragt Matthias Ernst (Bündnis 90-Die Grünen)

Reporterin Nicole Michel fragt Ludwig Waas (Freie Wähler)
AUDIO-Datei: Nicole Michel fragt Ludwig Waas (Freie Wähler)

Reporterin Anette Sinz fragt Josefa Schmid (FDP)
AUDIO-Datei: Anette Sinz fragt Josefa Schmid (FDP)

In der ersten Runde an diesem Sonntagnachmittag wurden von den Politikern Fragen beantwortet, die in den verschiedenen Einrichtungen von Menschen die dort wohnen und arbeiten zusammengestellt wurden.
So stellte Markus Dully, nicht nur Reporter bei „Radio sag´ was!“ sondern auch Bewohnervertreter eine Frage zum Thema Wohnen:
AUDIO-Datei: Markus Dully-Podium-Wohnen

In der zweiten Runde des Podiums konnten direkt aus dem Publikum Fragen an die Politiker/innen gerichtet werden. Alles in allem eine interessante Veranstaltung, die beim Radioteam III selbst, unterschiedlich angekommen ist:
AUDIO-Datei: Podium-Eindrücke

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Politische Sonntagsgespräche im Anna-Katharinenstift Karthaus

Im Rahmen der CBP-Kampagne „Du, ich, wir, miteinander“ hat das Anna-Katharinenstift Karthaus in Dülmen die Bundestagswahl 2013 zum Anlass genommen, die Direktkandidaten im Wahlkreis Coesfeld/ Steinfurt II zu „Politischen Sonntagsgesprächen“ einzuladen. Das Ziel: Die Bewohnerinnen und Bewohner, die interessierte Öffentlichkeit sowie die Nachbareinrichtung sollten in der rund einstündigen Veranstaltung das Wahlprogramm der jeweiligen Parteien kennenlernen und die Möglichkeit haben, mit den Kandidaten zu diskutieren. Teilgenommen haben Kandidaten von Bündnis 90/ Die Grünen, FDP, CDU und SPD.

Karl Schiewerling (CDU)    Heiner Kiekebusch (SPD)    Friedrich Ostendorff (Bündnis 90/ Die Grünen)    Daniel Fahr (FDP)

Fotos: Ingrid Hörauf (Heiner Kiekebusch / SPD und Daniel Fahr / FDP) und Melanie Walfort (Karl Schiewerling / CDU und Friedrich Ostendorff / Die Grünen)

Im Stift mit seiner über 90jährigen Geschichte leben und arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Ihnen sichert Artikel 29 der UN-Behindertenrechtskonvention zu, „gleichberechtigt mit anderen wirksam und umfassend am politischen und öffentlichen Leben teilhaben zu können“ und wählen zu gehen. An vier Sonntagen im Juni und Juli haben Politiker von Grünen, FDP, CDU und SPD den Bewohnerinnen und Bewohnern des Anna-Katharinenstiftes, den Nachbareinrichtungen sowie der interessierten Öffentlichkeit ihr Wahlprogramm in leichter Sprache vorgestellt, mit den Besuchern diskutiert und Fragen beantwortet .

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Vielfalt als Chance verstehen

Inklusion fängt bei uns allen an! - Podiumsdiskussion der Bundestagskandidaten an der Koppelschleuse
Mehr als 100 Interessierte waren am 25. August 2013 der Einladung von Vitus, Caritasverband Emsland, Verein Lotse e.V. sowie Paritätischem Wohlfahrtsverband nach Meppen gefolgt, um mit den Spitzenkandidaten der Bundestagswahl für den Bereich Mittelems über das Thema Inklusion zu sprechen. In einer zweistündigen Diskussion, moderiert von Dr. Michael Reitemeyer, Leiter des Ludwig-Windhorst-Hauses in Lingen, hatten die Kandidaten der einzelnen Parteien die Möglichkeit, dem Publikum ihre inklusive Sichtweisen zu den Themen Wahlrecht, Barrierefreiheit, Arbeit und Bildung näher zu bringen.

Teilnehmer des Podiums    Publikum      

AUDIO-Datei: Podiumsdiskussion Meppen 

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Politische Podiumsdiskussion auf Landtagsebene in Dillingen

In Dillingen an der Donau trafen sich am 25. Juli 2013 Abgeordnete der im Bayerischen Landtag vertretenen Parteien zu einer Podiumsdiskussion in der Begegnungsstätte Haus St. Stanislaus, einer Einrichtung des Regens-Wagner-Werkes. Bereits seit 1847 hatten Sr. Theresia Haselmayr und der katholische Priester Johann Evangelist Wagner Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung gegründet, aus diesen Anfängen hat sich das heutige Regens-Wagner-Werk entwickelt. Mit von der Partie war auch wieder ein Team von „Radio sag´was!“, dem inklusiven Radioprojekt der Katholischen Jugendfürsorge im Bistum Regensburg e.V. Aus dem oberpfälzischen Mitterteich kamen die Reporter Ulrich Macht, Stefan Söhnlein und Pierre Ziebarth, alle drei gehören dem Pionierteam aus dem Wohngemeinschaften St. Benedikt an, das bereits seit Januar 2011 aktiv Radioarbeit leistet. Unterstützt wurden sie von Adelgunde Bauer aus der WG in Mitterteich.

Zuerst wollten die drei Reporter Ulrich Macht, Stefan Söhnlein und Pierre Ziebarth vom Publikum wissen, wie dieses das Motto der CBP-Kampagne „du • ich • wir - miteinander sein…“ findet:
AUDIO-Datei : CBP-Motto-Umfrage

Dann hatten sie als Einstimmung auf die Podiumsdiskussion noch eine Frage an alle Vertreterinnen und Vertreter der Landtags-Parteien aus Dillingen: „Was glauben Sie, was müssen Menschen ohne Behinderung tun, um Menschen mit Behinderung besser zu verstehen und umgekehrt?“

Reporter Stefan Söhnlein fragt Dr. Linus Förster (SPD)
AUDIO-Datei : Stefan Söhnlein fragt Dr. Linus Förster

Reporter Stefan Söhnlein fragt Dr. Leopold Herz (Freie Wähler)
AUDIO-Datei : Stefan Söhnlein fragt Dr. Leopold Herz

Reporter Pierre Ziebarth fragt Christine Kamm (Bündnis 90/Die Grünen)
AUDIO-Datei : Pierre Ziebarth fragt Christine Kamm

Reporter Uli Macht fragt Brigitte Meyer (FDP)
AUDIO-Datei : Uli Macht fragt Brigitte Meyer

Reporter Stefan Söhnlein fragt Joachim Unterländer (CSU)
AUDIO-Datei : Stefan Söhnlein fragt Joachim Unterländer

 

Politiker im Gespräch

Bei der Podiumsdiskussion kamen die Fragen an die anwesenden Kommunalpolitiker direkt aus dem Publikum. Vor der Veranstaltung hatten wahlberechtigte Menschen mit Behinderung diese in einer Arbeitsgruppe erarbeitet, sodass auch wirklich IHRE Fragen an die Politiker gestellt wurden.
Die Arbeitsgruppe setzte sich zusammen aus Bewohnerinnen und Bewohnern des Regens-Wagner-Werkes in Dillingen, dem Werkstattrat und Beschäftigten der Lebenshilfe sowie des Ambulant Betreuten Wohnens der Lebenshilfe Dillingen, hier einige der Fragen und Politiker-Antworten:

Podiums-Diskussion: Joachim Unterländer (CSU) zu Ermäßigungen im ÖPNV
AUDIO-Datei : Podium-Bus und Bahn

Podiums-Diskussion: Dr. Linus Förster (SPD) zu bezahlbaren, barrierefreien Wohnungen
AUDIO-Datei : Podium-bezahlbare Wohnungen

Podiums-Diskussion: Dr. Linus Förster (SPD) zum Thema Rente
AUDIO-Datei : Podium-Rente

Politiker diskutieren auf dem Podium    Reden werden in Gebärdensprache übersetzt

Fotos: Ingrid Weber

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Podiumsdiskus­sion mit den Münsteraner Bundestagskandidaten im Kunsthaus Kannen - Viele Gemeinsamkeiten doch am Geld scheiden sich die Geister

Mehr als einhundert Angehörige von Menschen mit Behinderungen, Mitarbeiter aus Diensten und Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie in Münster sowie Delegierte aus Bewohnerbeiräten nahmen am 18.07.2013 an einer Podiumsdiskus­sion mit den Münsteraner Bundestagskandidaten im Kunsthaus Kannen teil. Bei zahlreichen Positionen zur Inklusion sowie hinsichtlich der geforderten Teilhabe­möglichkeiten für Menschen mit Behinderungen ließen sich parteiübergreifende Übereinstimmungen feststellen. Deutliche Unterschiede wurden jedoch sichtbar, als es um das Thema „Finanzierung“ ging. Volker Supe, Referatsleiter Behindertenhilfe Psychiatrie beim Diözesancaritasver­band Münster, moderierte die Diskussion mit Hilfe der Wahlprüfsteine des CBP. Ste­phan Dransfeld (Geschäftsführer der Alexianer in Münster) und Stephan Schrade (Vorstand der DiAG Behindertenhilfe in der Diözese Münster) waren mit dem Ergeb­nis des Nachmittags sehr zufrieden, denn die ange­regte Diskussion führte unter an­derem dazu, dass drei der Bundestagskandidaten den CBP Einrichtungen in Münster nicht nur Wahlkampfbesuche abstatteten, son­dern auch ausführlich hospitierten. Weitere Informationen finden Sie im Pressebericht der Westfälischen Nachrichten.

Gruppenfoto der Teilnehmer der Podiumsdiskussion

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Politische Podiumsdiskussion der Caritas Wohn- und Werkstätten Moers

Die Gretchenfrage „Inklusion – geht doch gar nicht?“ stellte am 4. Juli 2013 die CWWN, Caritas Wohn- und Werkstätten gGmb in Moers anlässlich einer Podiumsdiskussion in ihrer Werkstatt an der Gutenbergstraße. Fünf Bundestagskandidaten hatten teils ihre liebe Not, eine konkrete Linie zum Thema zu finden. Als ganz einfache Forderung sprach es Podiumsteilnehmerin Bettina Esser aus, Bewohnerin der CWWN: „Dass die richtigen Menschen uns Behinderte annehmen, wie wir sind.“ Kurz: Recht auf Berufswahl, Wohnen, Wählen, politische und kulturelle Teilhabe an der Gesellschaft.
Moderatorin Carmen Friemond, Redaktionsleiterin der WAZ Rheinberg, in ihrer Einleitung: „Inklusion ist eine Herausforderung zum tief greifenden Umbau der Gesellschaft.“ Gastgeber und CWWN-Geschäftsführer Bernhard Wippermann stellte sie vor die Frage: „Und wenn man Inklusion bis zum Ende denkt, sind sie doch arbeitslos?“ Wippermann konterte: „Wissen Sie, wieviel Geld sie in die Hand nehmen müssen, um Inklusion zu bekommen? Diese Werkstatt könnte auch als normaler Betrieb geführt werden. Oder einfach für Leute, die sich hier wohlfühlen.“

Teilnehmer eines Podiumsgesprächs    Besucher des Podiumsgesprächs
Holger Müller / Foto: Ute Gabriel

AUDIO-Datei : Artikel 12 UN Konvention! Menschen mit Behinderung sollen ihr Leben selbstbestimmt leben! - Siegmund Erdmann (SPD)

AUDIO-Datei: Es fehlt bezahlberarer Wohnraum für Menschen mit Behinderungen - Was tun? - Gabriele Kaenders (DIE LINKE)

AUDIO-Datei: Inklusion vs. Barrierefreieit - Tom Wagner (Bündnis 90/Grüne)

AUDIO-Datei: Ist es schwer Menschen mit Behinderung auf dem freien Arbeitsmarkt unter zu bringen? - Bernhard Wippermann (Geschäftsführer cwwn)

AUDIO-Datei: Muss es weiterhin spezielle Einrichtungen geben? Tom Wagner (Bündnis 90/Grüne)

AUDIO-Datei: Nicht alle Menschen mit Behinderung dürfen wählen! Wie wollen Sie das ändern? - Siegmund Erdmann (SPD)

AUDIO-Datei: Regelschule ja oder nein? Renate Ulrich (Angehörigenvertretung)

AUDIO-Datei: Was würden Sie nach Ihrer Wahl für das Thema Inklusion machen? - Kerstin Radomski (CDU)

AUDIO-Datei: Wie können Menschen mit einer Behinderung in Parteien integriert werden? - Thomas Heiske (FDP)

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Aktionstag und Politisches Forum Eggenfelden

Wer am Samstagvormittag des 15. Juni 2013 auf dem Stadtplatz im niederbayerischen Eggenfelden seine Wochenendeinkäufe erledigen wollte, der wurde nicht nur mit der Frage konfrontiert „Was brauche ich denn noch so alles?“ sondern auch von den Reportern Max und Daniel mit der Frage: „Was bedeutet eigentlich CBP?“

AUDIO-Datei: Politisches Forum-Umfrage

Johannes Magin, Erster Vorsitzender des CBP, konnte Reporter Daniel nicht nur bei dieser Frage weiterhelfen sondern auch in punkto CBP-Kampagne „du • ich • wir - miteinander sein“
AUDIO-Datei : Politisches Forum-Johannes Magin

Die Reporter von „Radio sag´was!“, dem inklusiven Radioprojekt der Katholischen Jugendfürsorge im Bistum Regensburg, Max Kronawitta und Daniel Windisch, interviewten beim Aktionstag in Eggenfelden viele Politikerinnen und Politiker sowie Vertreter  verschiedener Vereinigungen. „Was tun Sie, was tut Ihre Partei für Menschen mit Behinderung? Was denken, Sie, was brauchen Menschen mit Behinderung?“ wollten die beiden Reporten von den Anwesenden wissen:

Infostand in Eggenfelden   

Michael Fahmüller, Landrat des Landkreises Rottal-Inn (CSU)
AUDIO-Datei : Politisches Forum-Michael Fahmüller

Sepp Rettenbeck, Fraktionsvorsitzender im Kreistag (ÖDP)
AUDIO-Datei : Politisches Forum-Sepp Rettenbeck

Werner Schießl, Erster Bürgermeister von Eggenfelden (FWG)
AUDIO-Datei : Politisches Forum-Werner Schießl

Reserl Sem MdL, Abgeordnete im Bayerischen Landtag (CSU)
AUDIO-Datei : Politisches Forum-Reserl Sem

Max Straubinger MdB, Abgeordneter im Bundestag (CSU)
AUDIO-Datei : Politisches Forum-Max Straubinger

Marion Winter, Landtagskandidatin der Bayern-SPD (SPD)
AUDIO-Datei : Politisches Forum-Marion Winter

Stefan Haug, Kreisvorsitzender (Bündnis 90/Grüne)
AUDIO-Datei : Politisches Forum-Stefan Haug

Das Schlusswort bekamen Ulrike Teinert, Behindertenbeauftragte im Landkreis Rottal-Inn und
Pfarrer Egon Dirscherl, Katholische Pfarrei St. Nikolaus und St. Stephanus, Eggenfelden
AUDIO-Datei : Politisches Forum-Ulrike Teinert
AUDIO-Datei : Politisches Forum-Pfarrer Egon Dirscherl

Veranstaltet wurde dieser Aktionstag mit Infostand auf dem Stadtplatz und anschließendem Politischen Forum von der Aktionsgemeinschaft KIND IN NOT, in der sich Bürgerinnen und Bürger aus der Region Rottal-Inn seit bald 40 Jahren zusammen gefunden haben, um jungen Menschen mit Behinderung auf ihrem Lebensweg helfend zur Seit zu stehen.
Der Rottaler Anzeiger berichtete vom Aktionstag: Presseartikel

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Ein Hauch von Paris in Mitterteich
Große inklusive Modenschau mit Models aus den Wohngemeinschaften St. Benedikt

Am 8. Juni brachte die Leiterin der Wohngemeinschaften St. Benedikt, Elke Bauer, die Prét á Porter aus Paris für einen inspirierenden Nachmittag nach Mitterteich.
Unter dem Motto der CBP-Kampagne (Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V.) „du… ich… wir… miteinander sein“ präsentierten 30 Bewohner der Einrichtung die neuesten Modetrends der Modehauses Lindner in Brand. Elke Bauer und Ihre MitarbeiterInnen stellten ein witziges und anspruchsvolles Programm zusammen, welches sie mit den Bewohnern einstudierten. Präsentiert wurde nicht nur Mode sondern auch drei Showeinlagen. Zu Gast waren „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, die singenden Nonnen aus dem Filmerfolg „Sister Act“ und die tanzenden Cowboys aus dem Wilden Westen.

         

Die Profis des Projekts „Radio sag´was!“ waren ebenfalls unterwegs und berichteten exklusiv von der 8. Inklusiven Modenschau. Und hier Original-Töne von der Modenschau:

„Wie alles mit der Modenschau angefangen hat…“
Elke Bauer, Einrichtungsleiterin und Reporterin Alexandra Reichelt
AUDIO-Datei : Modenschau-Elke Bauer (1 min. 10 sec.)

„Wie wurde ich Model in Mitterteich?“
Die Models kommen zu Wort - Reporterin Alexandra Reichelt und Reporter Uli Macht
AUDIO-Datei : Modenschau-Models ( 1 min. 10 sec.)

„Unsere super Models aus der WG“
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten aus St. Benedikt schildern ihre Eindrücke
Reporterinnen Ramona Aschenbrenner und Alexandra Reichelt
AUDIO-Datei : Modenschau-Mitarbeiter (1 min. 10 sec.)

„Eine Idee, die Schule machen sollte - eine inklusive Modenschau“
Collage aus Besucher-Eindrücken und Stimmungen
Reporterinnen Ramona Aschenbrenner und Alexandra Reichelt
AUDIO-Datei : Modenschau-Besucher (1 min. 50 sec.)

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Die Weltkinderpreisträgerin Anna Mollel zu Besuch in Deutschland

Ein großes Highlight im Rahmen der CBP-Kampagne war der Besuch der Weltkinderpreisträgerin  Anna Mollel aus Tansania. Anna Mollel sensibilisiert in ihrem Heimatland insbesondere die Massai-Bevölkerung zum Thema Behinderung. Ihre 10tägigen Tour durch Deutschland begann zunächst in Regensburg mit einem Pressegespräch und Empfang im Regensburger Rathaus. In München wurde sie vom Kulturstaatssektretär Bernd Sibler empfangen. Mit einem Besuch des Diözesan-Caritasverbandes in Würzburg und einem Empfang im Rathaus von Schwäbisch-Gmünd setzte sie ihr Programm fort. In Köln trug sich Anna Mollel nach der Begrüßung durch den Bürgermeister in das goldene Buch der Stadt ein, bevor Sie vom Oberbürgermeister Jürgen Roters zum Empfang der Kardinäle und Bischöfe anlässlich des Eucharistiekongresses gebeten wurde. Anschließend stellte sie im Sendesaal des  WDR ihre Arbeit für die Stärkung der Rechte von Kindern mit Behinderung vor und beeindruckte bei der Podiumsdiskussion zum Thema Kinderrechte alle Anwesenden durch ihre offene Art und ihre inklusiven und fortschrittlichen Ideen. Den Abschluss ihrer Reise bildete die Veranstaltung in Berlin mit Staatssekretär Dr. Helge Braun (Bundesministerium für Bildung und Forschung) und der Podiumsdiskussion zum Thema „Teilhabe und Bildungschancen von Kindern mit Behinderung“ mit Karl Moehl (Leiter des Referates Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes), Klaus Lachwitz (Präsident von Inclusion international) und Johannes Magin (1. Vorsitzender des CBP). Die Dokumentation und den Tonmitschnitt finden Sie hier .

 Gruppenfoto vom Empfang der Bischöfe und Kardinäle in Köln, von links nach rechts: Bürgermeister Hans-Werner Bartsch, Kardinal Joachim Meisner, Anna Mollel, Vorstand des Kölner Caritasverbandes Peter Krücker, CBP Geschäftsführer Dr. Thorsten Hinz    Staatssekretär Dr. Helge Braun    Podiumsdiskussion  

Fotos: Marianne Jürgens und Victoria Mehringer

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Bildungs- und Informationsveranstaltung der St. Johannes Werkstätte Regensburg

„Insgesamt nahmen an der Bildungs- und Informationsveranstaltung in unserer Werkstätte 13 betreute Mitarbeiter teil. Da wir eine noch sehr junge Werkstätte sind, entspricht dies einer 100-prozentigen Teilnehmerquote.“  - sind die Worte des Bereichsleiters Herrn Holger Lauer zur Veranstaltung der St. Johannes Werkstätte Regensburg vom 05. Juni 2013 im Rahmen der CBP-Kampagne „du • ich • wir… miteinander sein.“. Das Hauptthema war selbstbestimmtes Leben und Arbeiten sowie Mitbestimmung. Es ergaben sich sehr lebendige Diskussionen, die einige zu aktiver Mitgestaltung auch über die Veranstaltung hinaus animierten.

       

Fotos: Sonja Weiß

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Caritas Behindertenhilfe Fulda mit rund 94 Teilnehmern am Start

Fulda, 25. Mai 2013: Insgesamt sind 7102 Läufer an den Start des Fuldaer Challenge-Laufs gegangen. Auch in diesem Jahr war die Caritas Behindertenhilfe wieder mit einer sehr großen Gruppe am Challenge-Lauf beteiligt: 94 Läufer, zwanzig mehr als im vergangenen Jahr, nahmen an dem Lauf teil. Ihr Motto "du ich wir... miteinander sein" wurde auch durch die roten T-Shirts der CBP-Kampagne, mit denen Sie an den Start gingen, sichtbar. Fröhliche Zuschauer feuerten die Sportler entlang der 5,6 Kilometer langen Strecke an.
Die Fuldaer Nachrichten berichteten von dem inklusiven Sportereignis: Presseartikel

Gruppenbild vorm Start des Laufes mit Luftballons    Gruppenbild der Läufer    Gruppenbild der Läufer

Fotos: Thomas Vogel

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Alle sind Gewinner - Caritas-Festspiele trotzten dem Regenwetter

Beetzendorf, 25. Mai 2013: Die 15. Caritas-Festspiele lockten trotz des zunehmend regnerischen Wetters rund 700 Besucher in den Beetzendorfer Park. Pfarrer Andreas Lorenz empfing sie zunächst auf der Parkbühne zum gemeinsamen Gottesdienst. Der Caritas-Einrichtungsleiter Alexander Haase begrüßte die Besucher zu den 15. Caritas-Festspielen, die unter dem Motto standen "du ich wir... miteinander sein".

Auch der neue Caritasdirektor, Klaus Skalitz, stattete den Festspielen einen Besuch ab und wandte sich in einem Grußwort an alle Gäste. Er betonte, dass Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen gleichberechtigt mit anderen Menschen ihre Rechts- und Handlungsfähigkeit genießen sollten. Der stellvertretende Landrat des Altmarkkreises Salzwedel, Eckhardt Gnodtke, dankte der Caritas für ihr Wirken in der Region.

Bereits seit Anfang des Jahres probten die verschiedenen Gruppen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie kulturelle Gruppen aus dem Norden Sachsen-Anhalts bzw. aus den Caritaseinrichtungen im Bistum Magdeburg ihre einzelnen Programmpunkte, die sie dann zu den Caritasfestspielen auf die Bühne brachten. Bis in den späten Nachmittag standen so zwölf verschiedene Programmbeiträge der teilnehmenden Einrichtungen und Gruppen im Mittelpunkt. Theaterstücke, Lieder, Tänze, Jonglage und Karaoke wurden dargeboten. Das Programm wurde umrahmt von zahlreichen Angeboten an Informations- und Verkaufsständen der beteiligten Einrichtungen sowie von verschiedenen Spielen zum Mitmachen, sich Begegnen und Kennenlernen.

Die Caritas Festspiele werden eröffnet    Auf der Bühne wird gesungen und getanzt    Die Zuschauer der Festspiele

Fotos: Tobias Kahlert, ctm 

 
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