Auftraggeber

Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V.

Dr. Thorsten Hinz
CBP-Geschäftsführer
Telefon: 0761/200-255
E-Mail: thorsten.hinz@caritas.de

 
Finanzgeber

Deutscher Caritasverband e. V.

Verband der Diözesen Deutschlands / Deutsche Bischofskonferenz

Ordensgemeinschaften in der Deutschen Ordensobernkonferenz

Veronika-Stiftung

Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V.

 
Kontakt

Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V.
Geschäftsstelle
Karlstraße 40
79104 Freiburg
Telefon: 0761/200-301
E-Mail: cbp@caritas.de

 
 

Aufarbeitung der Heimkinderzeit in katholischen Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie von 1949 - 1975

Das Forschungsvorhaben


Seit 2009/2010 – und vereinzelt auch schon früher – hat das Thema der Heimkindererziehung in den 1950er und 1960er Jahren in den Medien einen festen Platz eingenommen. Im Januar 2011 veröffentlichte der von der Bundesregierung eingerichtete ‚Runde Tisch Heimerziehung’ seinen Abschlussbericht mit Empfehlungen für das weitere Vorgehen bei der Aufarbeitung und der Entschädigung der Betroffenen. Unberücksichtigt – sowohl während der Arbeit am Runden Tisch als auch in den abschließenden Empfehlungen – blieben die Kinder und Jugendlichen, die von 1949 bis 1975 in Einrichtungen der Behindertenhilfe und/oder der Psychiatrie lebten, auch wenn dies über die konfessionellen Vertreterinnen und Vertreter immer wieder eingefordert wurde.

Um auch die Lebensgeschichten dieser Personen sowie die damaligen Lebens- und Arbeitsbedingungen in den genannten Einrichtungen in katholischer Trägerschaft näher zu betrachten und die Ergebnisse an die Öffentlichkeit zu bringen, hatte sich der Fachverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. 2012 zu einer sozialwissenschaftlich-historischen Aufarbeitung dieser Zeit entschlossen und das Forschungsprojekt „Heimkinderzeit in der katholischen Behindertenhilfe und Psychiatrie 1949 – 1975“ in Auftrag gegeben. Unter Leitung von Prof. Dr. Annerose Siebert erfolgte dann an der Katholischen Hochschule in Freiburg von 2013 bis 2015 die Studiendurchführung.

Durch beteiligte Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachrichtungen und mitarbeitende Betroffene wurde sichergestellt, dass nicht nur einzelne Betrachtungsweisen richtungsweisend sind, sondern immer auch andere Positionen vertreten werden. Zum Schutz aller am Forschungsprojekt beteiligten Personen wurde ein Datenschutzkonzept erarbeitet.

Ziel der Studie war es, die Problemlage qualitativ und quantitativ zu erfassen, um dadurch einen Beitrag zur Aufarbeitung zu leisten, sowie die damaligen Lebensumstände ins Bewusstsein der Gesellschaft zu bringen. Die Ergebnisse liegen jetzt in Buchform sowohl in leichter Sprache (Zusammenfassung) und schwerer Sprache vor und können beim Lambertus Verlag bestellt werden.

Weitere Infos zum Thema »Heimkinderstudie«