01.03.2012
REGIONENTREFFEN NORD der Lokalen Teilhabekreise
Kamp-Lintfort
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08.03.2012
Wissenschaft trifft Praxis:
Behinderung - Theologie - Kirche
Heidelberg
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21.03.2012
MACH MIT! - Menschen mit Behinderung in der Gemeinde
Heiligenstadt
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22.03.2012
Segel setzen - Kernaufgaben der Sozialpsychiatrischen Dienste in Deutschland
Hannover
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29.03.2012
REGIONENTREFFEN SÜD der Lokalen Teilhabekreise
Schwäbisch Gmünd
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Der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP) ist ein anerkannter Fachverband im Deutschen Caritasverband. ...mehr dazu
Studie zur barrierefreien Krankenhausversorgung veröffentlicht
Der Abschlussbericht zum Projekt "Entwicklung einer Zielvereinbarung zur barrierefreien Krankenhausversorgung von Menschen
mit Mehrfachbehinderungen" der Universität Witten/Herdecke ist im Oktober 2011 erschienen. Im Projekt wurden konkrete Maßnahmen
identifiziert, zu denen sich Krankenhäuser im derzeitigen finanziellen Rahmen der Regelversorgung verpflichten können und
sollten, um die Versorgung von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung bei stationären Aufenthalten zur verbessern,
das heißt barrierefrei zu machen. Das Projekt wurde im Auftrag der Fachverbände der Behindertenhilfe, unter anderem dem CBP, und
mit finanzieller Unterstützung des Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit durchgeführt. Den Abschlussbericht finden Sie hier .
CBP-Spezial "Sozial und ethisch wirtschaften" veröffentlicht
Wie ist das wirtschaftliche Handeln von Trägern der Einrichtungen und Dienste in der Caritas in Zukunft zu gestalten? Wie
kann unternehmerisches Handeln als „Sozialunternehmen“ in die Wirtschaftspolitik und Nationalökonomie Deutschlands eingeordnet
werden. Wie positionieren sich Träger der Behindertenhilfe zwischen Anwaltschaftlichkeit und Unternehmertum? Diese und andere
Fragen werden im neuen CBP-Spezial 3 „Sozial und ethisch wirtschaften“ von den Autoren Georg Cremer, Franz Fink, Christopher
Bangert, Jürgen Kunze und Markus Pflüger thematisiert und diskutiert.
Nationaler Aktionsplan in leichter Sprache veröffentlicht
Der Nationale Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist in leichter Sprache erschienen
und steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.
Rechtsanspruch auf berufliche Bildung und Teilhabe am Arbeitsleben für alle sicherstellen
Ein Aktionsbündnis aus Verbänden und Wissenschaft, dem auch der CBP angehört, veröffentlicht ein gemeinsames Positionspapier mit dem Titel "Diskriminierung beenden - Rechtsanspruch auf berufliche Bildung und Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit schwerer geistiger und/oder mehrfacher Behinderung sicherstellen". Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen beschreibt das Recht auf Bildung (Art. 24) und Arbeit (Art. 27) für alle Menschen mit Behinderung. Dies gilt auch für Menschen mit intensivem Unterstützungsbedarf. Im Positionspapier des Aktionsbündnisses wurde eine Forderung zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe und Änderung der gesetzlichen Regelungen des SGB IX erarbeitet. Das Papier finden Sie hier
Referentenentwurf für neues Psych-Entgeltsystem
Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat im November 2011 den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen
(PsychEntgG) vorgelegt. Mit dem Gesetz soll ab dem Jahr 2013 auch in der Psychiatrie ein neues, leistungsorientiertes und
pauschalierendes Entgeltsystem (PSY-Entgeltsystem) eingeführt werden. Dies bedeutet eine Abkehr von der bisherigen krankenhausindividuellen
Vergütungsvereinbarung.
Die Einführung des PSY-Entgeltsystems soll schrittweise erfolgen. Der Gesetzentwurf sieht daher zunächst eine vierjährige
budgetneutrale Einführungsphase unter geschützten Bedingungen vor. Bis 2016 sollen die Budgets daher noch nach den bisherigen
Regeln verhandelt werden. Für die sog. Optionsjahre 2013 und 2014 will der Gesetzgeber Anreize für Einrichtungen schaffen,
das neue Entgeltsystem frühzeitig auf freiwilliger Basis einzuführen. Von 2017 bis 2021 schließt sich eine weitere fünfjährige
Überführungsphase (Konvergenzphase) an. In dieser Zeit sollen krankenhausindividuelle Basisentgeltwerte in mehreren Stufen
an ab 2017 erstmalig vereinbarte Landesbasisentgeltwerte angeglichen werden. Weiterhin sieht der Entwurf zusätzliche Vergütungselemente, Öffnungsklauseln für Modellvorhaben sowie Schritte zur Qualitätssicherung
vor.
Am 05.12.2011 findet eine Anhörung der Verbände durch das BMG statt. Im Bundeskabinett soll der Gesetzesentwurf am 18.01.2012
beschlossen werden. Im Anschluss daran ist für den 10.02.2012 ein erster Durchgang im Bundesrat und am 22.03.2012 die erste
Lesung im Bundestag geplant. Das Gesetz soll am 01.07.2012 in Kraft treten.
Hier die vorläufige Stellungnahme der Aktion Psychisch Kranke (APK) zum Referentenentwurf.
CBP Mitgliederversammlung 2011 wählt neuen 1. Vorsitzenden und Vorstand
Zum neuen Vorsitzenden der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) wählte die Mitgliederversammlung am 16./17. November
in Freiburg Johannes Magin. Der 50-jährige Diplom-Psychologe ist Abteilungsleiter für Rehabilitationsleistungen der Katholischen
Jugendfürsorge in Regensburg (KJF). Er folgt im Amt auf Dr. Elisabeth Kludas, die nach 10 Jahren aus Altersgründen nicht mehr
für den Vorsitz kandidierte. Caritas-Präsident Dr. Peter Neher würdigte in der Abendveranstaltung ihre Verdienste und überreichte
ihr als Zeichen des Dankes den silbernen Brotteller des Deutschen Caritasverbandes. Weitere CBP-Vorstandsmitglieder sind Jürgen
Kunze Vorstand Stiftung Haus Lindenhof Schwäbisch Gmünd, Michaela Kopp Abteilungsleiterin des Caritasverbandes Emsdetten-Greven,
Volker Hövelmann Geschäftsführer St. Rochus-Hospital GmbH Telgte, Dr. Thomas Bröcheler Direktor Haus Hall Gescher, Thomas
Moser Gesamtleiter Caritas Förderzentrum St. Laurentius und Paulus Landau/ Pfalz, Dr. Hubert Soyer Gesamtleiter Regens Wagner
Absberg, Wilfried Gaul-Canjé Geschäftsführer St. Augustinus Behindertenhilfe GmbH Neuss. Als weitere geborene Vorstandsmitglieder
stehen fest Dr. Franz Fink Referatsleiter Deutscher Caritasverband und Dr. Thorsten Hinz CBP Geschäftsführer.
Bei der Mitgliederversammlung wurde Christa Seeboth für ihre langjährigen Verdienste in der Caritas Behindertenhilfe und insbesondere
in der Zeit nach der Deutschen Wiedervereinigung mit der höchsten CBP-Auszeichnung gewürdigt - dem Emmausjünger-Relief.
CBP verleiht Literaturpreis „Barrieren überwinden“
Die Preise des Literatur-Wettbewerbs „Barrieren überwinden“ wurden am 16. November 2011 im Paulussaal in Freiburg verliehen.
Tom Liehr erhielt mit seinem Text "Vielleicht ist sterben schlimmer" den 1. Preis des Literatur-Wettbewerbs, der mit 3.000
Euro dotiert ist.
Der Literatur-Wettbewerb wurde in diesem Jahr erstmals anlässlich der Caritas-Kampagne „Kein Mensch ist perfekt“ ausgeschrieben
und stieß auf große Resonanz. 403 Autorinnen und Autoren haben sich im Rahmen des Wettbewerbs mit der Frage beschäftigt, wie
eine bessere Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen erreicht werden und
wie bestehende Barrieren überwunden werden können. Die Namen der Preisträger und deren Beiträge finden Sie hier .
PID als „pars pro toto“?
Die Diskussion um die Präimplantationsdiagnostik hat sich weitgehend gelegt. Doch die gesellschaftlichen Trends, die darin
zum Ausdruck kamen, sind weiterhin gefährlich. Pränatales Gen-Screening ist bereits möglich. Mit der Frage, was die Caritas
den Machbarkeitsfantasien entgegenhalten kann, setzt sich Dr. Thorsten Hinz in seinem Fachartikel in der Neuen Caritas 17/2011 auseinander.
10 Jahre. CBP und SGB IX haben Geburtstag
Seit 10 Jahren haben Dr. Elisabeth Kludas, Christa Seeboth und Norbert Rapp die Bundesebene der Caritas Behindertenhilfe und
Psychiatrie wesentlich und an verantwortlicher Stelle geprägt und mitgestaltet. Dieses Engagement wurde am 21. Oktober 2011
mit einer Abschiedsfeier mit fast 100 Gästen gewürdigt. Dr. Franz Fink berichtete sehr lebhaft von den ersten Begegnungen
mit den Dreien, die sich vor vielen Jahren ereigneten. Dr. Harry Fuchs, Rehabilitations- u. Verwaltungswissenschaftler aus
Düsseldorf, sprach zum zu Unrecht vernachlässigten Sozialgesetzbuch IX - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen.
Das Sozialgesetzbuch IX Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen ist zehn Jahre alt geworden. Damit ist das SGB
IX gleich alt wie der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie, der am 21./22. November 2001 gegründet worden
ist. Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier .





