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Ein Projekt des CBP

www.heimkinderstudie.de
CBP Angehörigenbeirat


www.diefachverbaende.de

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung

Ein Projekt des CBP
Online-Beratung bei Behinderung und psychischer Erkrankung
aktuelle Termine

03.09.2016
Erinnern, Forschen, Gedenken
Berlin, Tiergartenstraße 4 im Hauptfoyer der Philharmonie Berlin
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19.09.2016
Technik hilft im Alltag!
Essen
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27.09.2016
Arbeitstreffen für Technische Leitungen in Einrichtungen des CBP
Frankfurt
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27.09.2016
Soziale Teilhabe jetzt?!
Fulda
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26.10.2016
Fachtag AG Mehrfachdiagnosen
Frankfurt a.M.
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Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V.

Der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP) ist ein anerkannter Fachverband im Deutschen Caritasverband. ...mehr dazu

 
Bundesteilhabegesetz

Bild eines roten ParagraphenAufruf "Nachbesserung jetzt!" beim Bundesteilhabegesetz

Ein breites Verbändebündnis von Deutschem Behindertenrat, Fach- und Wohlfahrtsverbänden sowie DGB hatte vor einigen Wochen "Sechs gemeinsame Kernforderungen zum Bundesteilhabegesetz"  erhoben. Diese sind nach wie vor ein wichtiger Maßstab im aktuellen Gesetzgebungsverfahren zum Bundesteilhabegesetz (BTHG) in Verbindung mit dem Pflegestärkungsgesetz III. Der Kabinettsentwurf zum BTHG enthält zwar gegenüber dem Referentenentwurf einige Verbesserungen. Dennoch bestehen große Defizite fort. Der Aufruf jetzt will auf wichtige Punkte im Bundesteilhabegesetz hinweisen und fordert Korrekturen!

Bildquelle: www.pixabay.com

Weitere Stellungnahmen des CBP finden Sie hier .
 
Bundesteilhabegesetz

Zwei Flyer zum Bundesteilhabegesetz

Der CBP hat ergänzend zu seinen bisherigen sehr detaillierten Stellungnahmen zwei Flyer zum Thema Bundesteilhabegesetz ausgearbeitet. Der erste Flyer bietet einen Gesprächseinstieg zum Bundesteilhabgesetz insgesamt, der zweite Flyer versucht die vom Gesetzgeber geplante Systemumstellung in der Eingliederungshilfe herauszuarbeiten.

 

 
Auszeichnung

Friedrich Seipel ausgezeichnet

Anlässlich seiner feierlichen Verabschiedung in den Ruhestand durch die Stiftung Attl wurde Friedrich Seipel am 8. Juli 2016 für seine Verdienste zur Weiterentwicklung der Behindertenhilfe und Psychiatrie sowie für langjähriges verbandliches Engagement mit der höchsten CBP-Auszeichnung gewürdigt – dem Relief der Emmausjünger. Johannes Magin, 1. Vorsitzender und Dr. Thorsten Hinz, Geschäftsführer, überreichten ihm das Relief als Zeichen des Dankes und der Verbundenheit.

Foto: Michael Wagner, Stiftung Attl

 
Bundesteilhabegesetz

Bundesteilhabegesetz so nicht akzeptabel

28. Juni 2016 - Das Bundesteilhabegesetz geht in die entscheidende Phase. Der Gesetzesentwurf liegt nun vor. Über das hinaus, was das BMAS als wichtige Verbesserungen selbst beschreibt, sind ergänzend aus Sicht des CBP auch noch weitere Änderungen nötig (nicht abschließend). Mit seinen Forderungen steht der CBP nicht alleine. Ein breites Bündnis von Verbänden und Gewerkschaften warnt vor der Gefahr von Leistungseinschränkungen und anderen Verschlechterungen gegenüber dem geltenden Recht und fordert grundlegende Nachbesserungen . Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung, zu denen auch der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP) gehört, der Deutsche Behindertenrat und andere Organisationen sind anlässlich der Kabinettsvorlage zum Bundesteilhabegesetz nicht zufrieden. „Das Bundesteilhabegesetz soll die Teilhabechancen von Menschen mit Behinderung nachhaltig verbessern. Dieses Ziel der Großen Koalition ist im vorliegenden Entwurf nicht mehr sichtbar. Vielmehr sind Leistungsabsenkungen und die Zunahme an Bürokratie zu fürchten“, so der CBP-Vorsitzende Johannes Magin.

Bildquelle: www.pixabay.com

 
Pressemeldung

CBP kritisiert Diskriminierung

In seiner Pressemeldung vom 27. Juni 2016 informiert der CBP über die Kabinettsvorlage der Bundesregierung zum Pflegestärkungsgesetz III und kritisiert die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung. Viele Menschen mit Behinderung leben in Wohnstätten und sind dort auch in Zukunft von Pflegeversicherungsleistungen weitgehend ausgeschlossen. Jetzt plant die Bundesregierung diese Diskriminierung noch auf eine Vielzahl von ambulant betreuten Wohngemeinschaften ausweiten. Das ist absolut inakzeptabel, so die Auffassung des CBP und anderer Fachverbände für Menschen mit Behinderung.

Bildquelle: www.pixabay.com

 
Heimkinderzeit

Rainer Maria Kardinal WoelkiKatholische Kirche entschuldigt sich

In einer am 23. Juni 2016 in Berlin vorgestellten Studie setzt sich der Fachverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) mit der Situation auseinander, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderung in den Anfangsjahren der Bundesrepublik in katholischen Einrichtungen Gewalt, Missbrauch und Leid erfahren haben. Die Studie „Heimkinderzeit. Eine Studie zur Situation von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der katholischen Behindertenhilfe in Westdeutschland (1949 – 1975)“ wurde im Auftrag des CBP vom Institut für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung (IAF) in Freiburg durchgeführt. Mit der Studie bekennt sich der Deutsche Caritasverband mit seinem Fachverband CBP zu seiner eigenen Geschichte und zeigt ein hohes Interesse an einer selbstkritischen und aktiven Aufarbeitung. Der Kölner Erzbischof, Rainer Maria Kardinal Woelki, stellt klar: „Als Vorsitzender der Caritaskommission der Deutschen Bischofskonferenz sage ich ausdrücklich, dass ich die damals in den katholischen Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie ausgeübte physische, psychische und sexuelle Gewalt zutiefst bedauere und die Betroffenen dafür um Entschuldigung bitte. Kirchliche Organisationen und Verantwortliche haben in diesen Fällen dem christlichen Auftrag, Menschen mit Behinderung und psychiatrisch Erkrankten in ihrer Entwicklung zu fördern und ihre Würde zu schützen, nicht entsprochen.“

Dokumentation der Tagung

Foto: Christiane Bopp für den CBP

 
Stellungnahme

Bild eines roten ParagraphenPsychiatrische und psychosomatische Leistungen weiterentwickeln

Der Bundesfachverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. begrüßt den Gesetzesentwurf als einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung der Versorgung und Vergütung der psychiatrischen und psychosomatischen Leistungen.
Der Referentenentwurf muss sich aber primär daran messen lassen, welche Verbesserungen das neue Gesetz für Menschen mit psychischer Erkrankung bringen wird. Kritisch wird vom CBP die geplante Einführung einer „stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlung im häuslichen Umfeld“ durch Krankenhausträger als eine neue Leistungsform in §§ 39, 115 d SGB V gesehen, da eine neue Schnittstelle zur bestehenden sozialpsychiatrischen Versorgungs- und Angebotsstruktur geschaffen wird. Der CBP beschränkt sich bei seiner Stellungnahme , die fristgerecht am 14. Juni 2016 eingereicht wurde, als Interessensvertretung von sozialpsychiatrischen Angeboten und Diensten auf Aussagen zu der Einführung einer stationsäquivalenten Leistung wie auch zu einzelnen Schnittstellenfragen zwischen SGV V und SGB XII Leistungen.

Weitere Stellungnahmen des CBP finden Sie hier .

Bildquelle: www.pixabay.com

 
Veröffentlichung

Heimkinderzeitstudie abgeschlossen

Die 2013 vom CBP in Auftrag gegebene Studie zur Heimkinderzeit in der katholischen Behindertenhilfe und Psychiatrie 1949-1975 ist abgeschlossen und liegt als Buch vor (es gibt auch eine Zusammenfassung in leichter Sprache). Das Unrecht, das damals Menschen mit Behinderung und Menschen mit psychischen Erkrankungen in katholischen Einrichtungen widerfahren ist, wird darin benannt. Bei der Tagung am 23. Juni 2016 in Berlin wird Prof. Dr. Siebert die Studienergebnisse vorstellen. Rainer Maria Kardinal Woelki wird für die katholische Kirche Position beziehen. Ehemalige Heimkinder werden über ihre Sicht auf „Damals“ berichten. Schließlich wird über die „Stiftung Anerkennung und Hilfe“ informiert, die gemeinsam von Kirchen, Bund und Länder zur Anerkennung von Unrecht und Leid und Hilfen für ehemalige Heimkinder aus der Behindertenhilfe und Psychiatrie beitragen soll.

Mehr zum Thema

 
DCV-Projekt und Tagung

„Bei uns soll keiner alleine sterben“

Im Rahmen des zweijährigen Projekts „Bei uns soll keiner alleine sterben“ lud der Deutsche Caritasverband in Kooperation mit den Fachverbänden Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie, Katholischer Krankenhausverband Deutschlands und Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland am 27.04.2016 nach Frankfurt zu einer Werkstatt-Tagung ein. Die Teilnahme von mehr als 100 Trägervertretern und Mitarbeitenden aus den Bereichen stationäre Altenhilfe, ambulante häusliche Pflege/ Sozialstationen, Behindertenhilfe und Krankenhaus zeigt die Bedeutung und Aktualität des Themas. Gemeinsam wurde nach Wegen gesucht, wie eine hospizlich-palliative Kultur in den Diensten und Einrichtungen der Caritas weiter befördert werden kann. Vorgestellt wurden auch die Ergebnisse der Befragung von Caritas-Mitarbeitenden aus den vier Einrichtungen und Diensten zum Thema Sterbebegleitung, an der 660 Mitarbeitende der Caritas ihre persönlichen Praxiserfahrungen und Sichtweisen zum Thema Sterben geschildert hatten.

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