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Stiftung Anerkennung und Hilfe
Stiftung Anerkennung und Hilfe - Heimkinderstudie

CBP Angehörigenbeirat


Ein Projekt des CBP
Online-Beratung bei Behinderung und psychischer Erkrankung
www.diefachverbaende.de

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung

aktuelle Termine

25.04.2018 09:30:00
Ich - Du - Wir - Wege zu funktionierenden Netzwerken
Stuttgart
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04.06.2018 10:00:00
Die Arbeit der Stiftung "Anerkennung und Hilfe" und die Rolle der Dienste und Einrichtungen
Fulda / Parkhotel Kolpinghaus
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13.06.2018 11:30:00
Vom Tod berührt ! Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen am Lebensende begleiten
Berlin
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18.06.2018
3. BTHG-Fachtag "Systemwechsel in der Eingliederungshilfe ? die Trennung der Leistungen und deren Auswirkungen auf die Leistungserbringer"
Frankfurt am Main
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13.09.2018
4. BTHG-Fachtag "Rahmenbedingungen für neue Leistungs- und Vergütungsvereinbarungen in der Eingliederungshilfe"
Frankfurt am Main
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Bundesteilhabesetz

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen zum Bundesteilhabegesetz

Newsletter

20.12.2017 Interdisziplinäre Frühförderung - Neu ab  01.01.18

13.12.2017 Teilhabe am Arbeitsleben-Neuerungen 01.01.2018

Forderungen

15.11.2017  Forderungen CBP e.V.

Termine 2018

07.02.2018 1. BTHG - Fachtag

Bedarfsermittlung und Teilhabeleistungen nach ICF-Systematik und deren Auswirkungen auf die Leistungserbringer

17.04.2018 2. BTHG-Fachtag 

Schnittstelle Pflege, Eingliederungshilfe und gesundheitsbezogene Leistungen sowie deren Auswirkungen auf die Leistungserbringer

18.06.2018 3. BTHG-Fachtag

Systemwechsel in der Eingliederungshilfe die Trennung der Leistungen und deren Auswirkungen auf die Leistungserbringer"

13.09.2018 4. BTHG-Fachtag 

Rahmenbedingungen für neue Leistungs- und Vergütungsvereinbarungen in der Eingliederungshilfe

25.10.2018 5. BTHG-Fachtag 

Neue Fachleistungen in der Eingliederungshilfe  Systematik, Konzeption und Anforderungen an die Leistungserbringer

 

 

 
Woche für das Leben

Klares Nein zum sogenannten Bluttest

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) und der Deutsche Caritasverband (DCV) kritisieren anlässlich der diesjährigen Woche für das Leben vom 14. bis 21. April 2018 die geplante Ausweitung der kassenärztlichen Leistungen in der Schwangerschaftsvorsorge auf den sogenannten Bluttest.

Der Wunsch von Eltern nach einem gesunden Kind ist verständlich. Dieser Wunsch kann jedoch nicht der alleinige Bewertungsmaßstab der Entscheidung für oder gegen die Fortführung einer Schwangerschaft sein. In kritischen Situationen gilt es, betroffene Frauen und Männer zu begleiten, zu beraten und über das Leben mit einem Kind mit Down-Syndrom zu informieren. Eine lebensbejahende Gesellschaft zeigt sich gerade im Umgang mit den individuellen Fähigkeiten, Unzulänglichkeiten und Einschränkungen ihrer Mitglieder.

„Behinderung droht als Lebensäußerung unter Generalverdacht gestellt zu werden. Das gilt es zu verhindern“, so Johannes Magin, CBP Vorsitzender.

Zur Pressemitteilung

 
Neue AG im CBP

Auftakttreffen neue AG „Digitale und assistive Teilhabe“

Die Digitalisierung mit allen ihren Folgen, Chancen und Herausforderungen ist in aller Munde. Auch der aktuelle Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD widmet der Digitalisierung ein eigenes, zwölfseitiges Kapitel. Für den CBP ist diese Entwicklung nicht neu, schon 2014 wurde das Projekt „AAL – Ambient Assisted Living-Modelle zur Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung“ ins Leben gerufen und 2017 erfolgreich abgeschlossen. Ziel des Projektes war es, die Potenziale moderner Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Sensortechnik daraufhin zu untersuchen, inwiefern sie die Selbstständigkeit und soziale Teilhabe mit Behinderung fördern.

Aufbauend auf den Ergebnissen des Projekts hat sich nun die CBP AG „Digitale und assistive Teilhabe“ gegründet. 16 Teilnehmende aus Mitgliedseinrichtungen, verschiedenen Ausschüssen des CBP und auch externe Experten nahmen am 11. April 2018 am Auftakttreffen in Frankfurt/Main teil. Leiter der Arbeitsgruppe ist Bernward Jacobs, ehemaliger Geschäftsführer von Stift Tilbeck in Havixbeck. Alle hatten bereits Erfahrungen in diesem Feld gesammelt und brachten ihre unterschiedlichen Sichtweisen zum Thema ein. Aus dieser fruchtbaren Diskussion entstanden drei Ebenen, auf denen das Thema in der AG bearbeitet werden soll:

  • Rechtsanspruch der Betroffenen
  • Rolle der leistungserbringenden Einrichtung
  • Aufgabe von Staat, Kommunen und der Sozialraum

Im Vordergrund stehen in diesem Zusammenhang die personenzentrierte Sichtweise und Unterstützung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Es werden rechtliche Fragen betrachtet, Fragen von Finanzierung und Umsetzung – und vor allem eine Klärung der Rolle und Aufgaben aus Sicht als Leistungserbringer. Für die Zukunft strebt die AG an, mit weiteren Akteurinnen und  Akteuren von Wissenschaft bis Wirtschaft zusammenzuarbeiten, um nachhaltige Entwicklungen zu fördern.

 
BTHG-Fachimpuls

Empfehlungen für die Ausgestaltung neuer Landesrahmenvereinbarungen für personenzentrierte Leistungen gemäß Bundesteilhabegesetz (BTHG)

Bei der Umsetzung des BTHG zeichnen sich schon jetzt durch die vorgesehenen landesrechtlichen Regelungen eine Schwächung der Position der Leistungserbringer ab. Als Bundesfachverband positioniert sich der CBP für eine Stärkung der Rechtsposition der Leistungserbringer im Sinne eines ausgewogenen sozialrechtlichen Verhältnisses. Die BTHG Forderung nach Personenzentrierung kann nur umgesetzt werden, wenn die Leistungen entsprechend refinanziert werden. Dieses Thema ist grundlegend für die aktuell zu diskutierenden Landesrahmenverträge!

Im Fachimpuls gibt der CBP Empfehlungen, welche Punkte bei der Ausgestaltung besonders beachtet und in den Vereinbarungen verankert werden sollten:

  1. Individuelle Bedarfsermittlung als Grundlage der Finanzierung der Leistungen
  2. Individuelle Ausgestaltung von Leistungen zur Teilhabe
  3. Auskömmliche Finanzierung von Teilhabeleistungen

Nur damit können die Prämissen der Personenzentrierung, der angemessenen Refinanzierung und der vertraglichen Absicherung umgesetzt werden.

BTHG-Fachimpuls

 
Pressemeldung

Freiheitsentziehende Maßnahmen bei erwachsenen Menschen mit Behinderung und/oder psychischer Erkrankung

Freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) sind massive Eingriffe in die Grundrechte und nur dann zulässig, soweit sie gerichtlich genehmigt sind. Aus diesem Grunde sind die gerichtlich genehmigten Maßnahmen im Alltag stets auf das notwendige Maß einzuschränken und kommen ausschließlich als letztes Mittel in Betracht, wenn mildernde Maßnahmen gescheitert sind oder nicht ausreichen um Selbst- und/oder Fremdgefährdung zu verhindern.

Zum schwierigen Thema freiheitsentziehende Maßnahmen hat sich der CBP Vorstand mit einer Positionierung und konkreten Forderungen geäußert.

Mit CBP-Leitlinien nur als letztes Mittel der fachlichen Arbeit wendet sich der CBP an Träger, Einrichtungen und Dienste, die Leistungen für erwachsene Menschen mit Behinderung und/ oder psychischer Erkrankung erbringen. Der CBP empfiehlt diese zu beachten, wenn Einrichtungen freiheitsentziehende Maßnahmen im Alltag anwenden. Sie enthalten darüber hinaus eine Vielzahl von Empfehlungen zur vorgelagerten Vermeidung von Gewalt.

Die Positionierung und die Leitlinien befassen sich ausführlich mit den rechtlichen Voraussetzungen von FEM bei erwachsenen Menschen mit Behinderungen/ psychischen Erkrankungen. Für die freiheitsentziehenden Maßnahmen bei Kinder und Jugendlichen gelten die CBP-Empfehlungen in der Fassung vom 16. August 2017.

 
Energiemanagement

Andere Leistungsanbieter – konzeptionelle Überlegungen zu einer neuen Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben aus Perspektive der Leistungserbringer

Der CBP hat gemeinsam mit dem Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) eine neue Handreichung zur neuen Leistung „Andere Leistungsanbieter“ im Feld der Teilhabe am Arbeitsleben vorgelegt, die in gleicherweise eine Orientierungshilfe und Handlungsempfehlung ist (siehe anbei). Sie listet umfänglich die Themen und Anforderungen auf, die im Falle der Realisierung eines entsprechenden Angebotes zu beachten sind. Die Bundesagentur für Arbeit hat ihr Fachkonzept für „andere Leistungsanbieter“ auch für Dezember 2017 angekündigt.

 
CBP Eckpunkte

Pressemeldung zum Welttag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember:
Geflüchtete Menschen mit Behinderungen brauchen mehr Hilfen!

Geflüchtete Menschen mit Behinderungen werden in Deutschland stark benachteiligt und brauchen dringend bessere Rahmenbedingungen in der Unterstützung und Versorgung. Darauf weist der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP) anlässlich des Welttages für Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember hin. Bitte lesen Sie hier die beigefügte Pressemeldung.

 
Mitgliederversammlung CBP e.V. 2017

   Mitgliederversammlung 2017 in Berlin

Bundesteilhabegesetz jetzt erst recht! Korrekturbedarf zur Umsetzung - Forderungen der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V.

Der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP) hat auf seiner Mitgliederversammlung für die hier beigefügten Forderungen des CBP-Vorstandes ein positives Votum abgegeben. Der CBP fordert auf:
 - den Bundesgesetzgeber zu einer gesetzlichen Korrektur bei den bislang geltenden Stichtagsregelungen beim Bundesteilhabegesetz
 - die Verhandlungsparteien auf der Landesebene zur Aufnahme von Öffnungs- und Revisionsklauseln in den BTHG-Landesrahmenverträgen
Der CBP setzt sich für eine gute Umsetzung des BTHG ein. Er beteiligt sich mit seinen Expertisen an allen laufenden Beratungen und Fragestellungen und will dazu beitragen, dass die Teilhabeleistungen für Menschen mit Behinderungen / psychischen Erkrankungen weiterentwickelt und verbessert werden. Hier kommen Sie zu den Forderungen.

Bildquelle: Imagefoto Hotel Aquino

 
SGB VIII Reform

Rupert Vinatzer mit Emmaus Relief ausgezeichnet

Am 29. September wurde Rupert Vinatzer, Vorstand des Dominikus-Ringeisen-Werkes, mit einer großen Feier in den Ruhestand verabschiedet. Anlässlich seiner hohen Verdienste für die Arbeit des Bundesverbandes Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. verlieh ihm der 1. Vorsitzende Johannes Magin die höchste Auszeichnung des Verbandes, das Emmaus Relief. In seiner Laudatio hob Johannes Magin insbesondere die Verdienste von Rupert Vinatzer für das Entstehen von neuen Wohnformen wie aber auch dessen Einsatz für die Teilhaberechte von Menschen mit sehr hohem Unterstützungsbedarf hervor. 

Bildquelle: Manuel Liesenfeld