Fachbeiträge

Im Rahmen des AAL-Projekts hat der IT-Berater Thomas Althammer eine Handreichung zum Thema „Internetzugänge in der Behinderten- und Altenhilfe“ verfasst, die Trägerverantwortlichen einen Überblick über die Möglichkeiten von Zugängen verschaffen und gleichzeitig dazu ermutigen soll, Zugang zur digitalen Welt zu realisieren.


In der Ausgabe 19/2015 der Zeitschrift "neue Caritas" ist der Artikel  "Mit der Technik gelingen Alltag und Teilhabe" von Katja Werner veröffentlicht worden.


In der Ausgabe vom 15.09.2016 der Zeitschrift "eHealth inside" ist ein Interview zum Thema AAL-Technik "Kunden noch nicht entdeckt" mit Dr. Thorsten Hinz veröffentlicht worden.

 
AAL-Flyer

AAL-Flyer erschienen!

Aus dem AAL-Projekt des CBP ist ein Flyer in leichter Sprache entstanden, der anschaulich erläutert, was AAL bedeutet und welche Einsatzmöglichkeiten von technischen Assistenzsystemen im Bereich der Behindertenhilfe bestehen.

Der Flyer kann ab sofort gegen eine geringe Schutzgebühr zzgl. Versandkosten bestellt werden.

PDF-Datei des Flyers zum Download .

 
Veranstaltungen

Veranstaltungen im Rahmen des CBP-Projektes:
Ambient Assisted Living-Modelle zur Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung:

Ein Vernetzungstreffen für Mitarbeiter/innen der am Projekt beteiligten Einrichtungen und Dienste der Behindertenhilfe fand am 01. März 2016 in Frankfurt statt. Für den 19./20.09.2016 ist ein weiteres Treffen zur Vernetzung von Menschen mit Behinderung und Mitarbeiter/innen der am Projekt beteiligten Einrichtungen und Dienste der Behindertenhilfe geplant. Die Ausschreibung erfolgt in Kürze.

Dokumentation des AAL-Vernetzungstreffens "Technik hilft im Alltag!" am 19./20. September 2016 in Essen.

Dokumentation des AAL-Forums der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie am 07. Oktober 2015 in Frankfurt.

Dokumentation der Kickoff-Veranstaltung zum AAL-Projekt der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie am 27. Oktober 2014 in Fulda.

 
Kontakt

Dr. Thorsten Hinz
Projektleitung
E-Mail: thorsten.hinz@caritas.de
Tel.: 0761/200-255

Katja Werner
Projektkoordination
E-Mail: katja.werner@caritas.de
Tel.: 0761/200-662

Zorica Bozic

Projektassistenz
E-Mail: zorica.bozic@caritas.de
Tel.: 0761/200-579

 
Finanzgeber

Stiftung Aktion Mensch

 
 

AAL – Ambient Assisted Living-Modelle zur Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung

Hintergrund des Projekts
Die Nutzung moderner Technologien wie Smartphones, Tablet-PCs oder Navigationsgeräte gehört selbstverständlich zum Alltag dazu. Die technischen Fortschritte erleichtern es ihren Anwendern wesentlich, sich Informationen zu beschaffen, soziale Kontakte zu pflegen und alltägliche Aufgaben zu bewältigen. Allerdings können bislang nur wenige Menschen mit Behinderung von den Vorteilen der Unterstützungstechniken profitieren. Dabei können Informations- und Kommunikationstechnologien eingesetzt werden, um Barrieren zu beseitigen und eine selbständigere Lebensführung zu ermöglichen. Eine entsprechende Anpassung und Weiterentwicklung dieser Technologien kann die Voraussetzungen schaffen, dass auch Menschen mit Behinderung die Geräte für sich nutzen können. Das Modellprojekt des CBP will einen Beitrag leisten, sogenannte AAL-Systeme (umgebungsunterstützende Assistenzsysteme) im Feld der Behindertenhilfe zu aktivieren und zu etablieren.

Ziele des Projekts
Grundlegendes Ziel des Projekts ist es, die Potenziale der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Sensortechnik daraufhin zu untersuchen, wie sie zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung führen können. Auf der Grundlage der ICF-Klassifizierung sollen zunächst relevante Funktionseinschränkungen eingegrenzt werden, die in einer normalen Umgebung zu Teilhabeeinschränkungen führen. Daran orientiert sich die Identifikation nützlicher Technologien, die in der Praxis zum Einsatz kommen. Ein zentraler Punkt bei der Auswahl und dem Einsatz der technischen Assistenzsysteme ist der Abbau von Barrieren, ob sozialer, sprachlicher, visueller oder mobilitätseinschränkender Art. Der Fokus richtet sich dabei auf ausgewählte Technologien in den Kernbereichen Kommunikation , Wohnen und Mobilität .
Besonders wichtig ist dabei zu nennen, dass es bei der Implementierung relevanter technologischer Assistenzsysteme nicht darum geht, menschliche Nähe und Assistenz gänzlich zu ersetzen oder die Technik als Aufsicht zu verwenden. Vielmehr soll der geeignete Einsatz von Unterstützungstechnologien die Selbstbestimmung und die Unabhängigkeit der Nutzer/innen fördern sowie die Öffnung in den Sozialraum erleichtern. Ferner werden ethische, datenschutzrechtliche, sozialrechtliche und finanzielle Fragestellungen sowie die Abschätzung der Auswirkungen von Technik konstant den Forschungsprozess begleiten.

Projektphasen
Im Rahmen der Vorbereitungsphase werden die einzelnen Projektpartner sowie die Zielgruppe identifiziert. Im Fokus stehen Menschen mit kognitiven und/oder motorischen Einschränkungen, Menschen mit Sinnesbehinderungen sowie schwerst-mehrfach behinderte Menschen, die einen hohen Unterstützungsbedarf aufweisen. Entsprechend den Bedarfen der Zielgruppe werden relevante AAL-Technologien ausgewählt. Die Auswahl orientiert sich an der Praktikabilität, Tauglichkeit und Umsetzbarkeit der Produkte und Systeme, die zudem noch kostengünstig sind. Die Mitarbeiter/innen in den verschiedenen Einrichtungen und Diensten werden für den Umgang mit den einzelnen Technologien geschult. Die vermittelten Kenntnisse werden sodann bei der Einführung der Technologien in die Praxis an die Menschen mit Behinderung weitergegeben. Die Systeme werden alltagsnah von den Testpersonen auf ihre Wirksamkeit hin erprobt und evaluiert.
Gegenstand der Evaluation ist die Frage, ob und in welchem Maß der Einsatz umgebungsunterstützender Assistenztechnologien die soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderung fördert. Das Hauptaugenmerk ist hierbei nicht auf die Technik, sondern auf die mit ihrem Einsatz verbundenen Chancen und Nutzen für die Nutzer/innen gerichtet. Den Ausgangspunkt für diese Bewertung markiert der Ist-Zustand am Anfang des Projekts, der mit dem Zustand am Ende durch Befragung und Beobachtung abgeglichen wird. Dadurch kann ein „Vorher-Nachher-Vergleich“ angestellt werden.
In der Ausführungsphase nutzen die Testpersonen die AAL-Technologien selbständig im Alltag und implementieren sie auf diese Weise in den beteiligten Einrichtungen und Diensten.
In der Auswertungsphase werden die Projektinformationen gebündelt, interpretiert und in einem Abschlussbericht dargestellt. Der Abschlussbericht markiert anschließend den Ausgangspunkt für die Formulierung eines Handlungsleitfadens.

Projektbeteiligte
An dem Vorhaben sind mehrere professionelle Akteure beteiligt. Insgesamt wirken 13 Träger mit 17 Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe sowie eine Privatperson am Projekt mit. Davon werden ca. 100 Menschen mit Behinderung aktiv teilnehmen und die verschiedenen Technologien in der Praxis erproben. Des Weiteren unterstützen sowohl wissenschaftliche als auch fachliche Experten/innen das Projekt bei der Umsetzung der einzelnen Projektphasen und –ziele. Schließlich sind die Unternehmen zu nennen, die ihre Technologien und ihre fachliche Expertise im Umgang mit den Geräten zur Verfügung stellen.
Eine Liste aller Projektbeteiligten finden Sie hier .