Das Franz-Sales-Haus hat in Kooperation mit dem Fraunhofer FIT, der Münster School of Design (FH Münster) und der Sozialforschungsstelle Dortmund (TU Dortmund) das innovative Projekt "Arbeiten - wie ich es will!" (AWIEW) ins Leben gerufen, gefördert durch Mittel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales aus dem Ausgleichsfonds.
Ziel des Projekts ist es, ein KI-gestütztes Tool zu entwickeln, das Menschen mit kognitiven Einschränkungen und Lernbehinderungen bei einer selbstbestimmten beruflichen Orientierung unterstützt.
Das Tool entsteht in einem partizipativen Co-Design-Prozess: WfbM-Beschäftigte und Förderschüler:innen entwickeln und testen die einzelnen Module des Tools gemeinsam mit den Fachteams - offen, iterativ und praxisnah.
Es vereint mehrere Module zur beruflichen Selbstexploration in einer modularen Anwendung, dabei wird die integrierte KI zweckgerichtet genutzt, um individuelle Inhalte zu generieren und persönliche Einschätzungen zu vertiefen. Sie unterstützt unter anderem bei der Beschreibung der eigenen Person, der Reflexion von Erfahrungen sowie der Analyse von Unterstützungsbedarfen. Ergänzt wird dies durch Selbsteinschätzungen der eigenen Stärken und einen angepassten Berufsinteressenstest für praxisnahe Tätigkeitsfelder.
Im Forum erwartet die Teilnehmenden ein multiprofessionelles Team, das einen spannenden Blick hinter die Kulissen gewährt:
- Wie entsteht ein solches Tool?
- Welche technischen, gestalterischen und pädagogischen Überlegungen fließen ein?
- Und wie funktionieren einzelne Module in der Praxis?
In Live-Demonstrationen erhalten die Teilnehmenden einen vertieften Einblick in die Funktions- und Arbeitsweise des Tools und die Gelegenheit für Fragen zur (partizipativen) Entwicklung direkt an die Entwickler:innen.
In den Breakout-Sessions geht es um die thematische Vertiefung rund um den Einsatz von KI. Ethische Fragen zur Nutzung von KI, Herausforderungen und Grenzen, sowie einen Einblick in das praktische Arbeiten mit dem Chatbot.
Zielgruppe: (Pädagogische) Fach- und Leitungskräfte aus der Eingliederungshilfe sowie alle Interessierten, die gelungene Praxisbeispiele zum Einsatz digitaler Berufsorientierungstools - mit und ohne KI - in der Eingliederungshilfe kennenlernen möchten.
Zielgruppe
Fach- und Leitungskräfte aus der Eingliederungshilfe sowie alle Interessierten, die gelungene Praxisbeispiele zum Einsatz digitaler Berufsorientierungstools - mit und ohne KI - in der Eingliederungshilfe kennenlernen möchten.
Kosten
Für Mitglieder des CBP kostenfrei.
Für externe Teilnehmende wird ein Beitrag von 96€ erhoben.