CBP-Angehörigenbeirat - Newsletter 2/2026
CBP-Angehörigenbeirat (v. l.): Bertin Abbenhues, Sprecher (Kath. Jugendfürsorge Regensburg e.V.), Susanne Engelen (Caritasverband für Stuttgart e.V.), Franz Hümmeke (Alexianer Stift Tilbeck GmbH, Havixbeck), Christelle Wilken (St.-Vitus-Werk GmbH Meppen), Markus Lott (Caritas-Werkstatt Nordkirchen), Petra Gierl (Dominikus-Ringeisen-Werk Region Günzburg/Neu-Ulm), Klemens Kienz, stellvertretender Sprecher (Caritasverband Brilon e.V.)CBP
1. Neuer Angehörigenbeirat
Beim Angehörigentag am 5. Juni 2026 in Fulda ist der CBP-Angehörigenbeirat neu gewählt worden.
Näheres lesen Sie hier unter "Mitteilungen".
2. GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz
Am 12.06.2026 wurde das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz in das parlamentarische Verfahren eingebracht. Geplant sind Einschränkungen von Leistungen. Gerade Menschen mit komplexer Behinderung und ihre Angehörigen sind auf eine verlässliche und tragfähige Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung angewiesen. Jede Einschränkung von Leistungen trifft sie besonders hart. Das Beitragssatzstabilisierungsgesetz darf keine Verschlechterungen der gesundheitlichen Versorgung mit sich bringen. Gerade Menschen mit Behinderungen benötigen verlässliche Unterstützung, damit ihr Rechtsanspruch auf gesellschaftliche Teilhabe tatsächlich verwirk-licht werden kann.
Näheres lesen Sie hier unter "Stellungnahmen".
3. Referentenentwurf zur Neuordnung der Pflegeversicherung (PNOG)
Am 4. Juni 2026 hat das Bundesministerium für Gesundheit den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Neuordnung der Pflegeversicherung (PNOG) vorgelegt. Aus Sicht pflegender Angehöriger ist entscheidend, dass die Reform nicht zu einem Verlust tatsächlich nutzbarer Entlastung führt.
Von zentraler Bedeutung ist z.B., dass der gemeinsame Jahresbetrag für Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege nach § 42a SGB XI erhalten bleibt. Auch Pflegehilfsmittel müssen weiterhin verlässlich und in ausreichendem Maß zur Verfügung stehen. Besonders kritisch sieht der Angehörigenbeirat jede Kürzung der sozialen Sicherung pflegender Angehöriger. Viele Angehörige, insbesondere Eltern von Kindern mit Behinderung, reduzieren ihre Erwerbstätigkeit über lange Zeiträume oder geben sie ganz auf. Häufig übernehmen Mütter den größten Teil der Pflege und haben dadurch teils erhebliche finanzielle Nachteile.
Näheres lesen Sie hier unter "Stellungnahmen".
Herzliche Grüße
Bertin Abbenhues
Sprecher des CBP-Angehörigenbeirats
Die Mittelung zur Wahl 2026 und die Stellungnahmen stehen auch im Download-Bereich als PDF zur Verfügung