Angehörigenbeirat
Im Rahmen der Angehörigentagung am 5. Juni 2026 in Fulda wird der neue CBP-Angehörigenbeirat als ein beratendes Gremium zum Vorstand des CBP gewählt. An dieser Stelle danken wir schon jetzt dem bisherigen Angehörigenbeirat im CBP für die gute Unterstützung.
Die Wahl des neuen CBP-Angehörigenbeirates erfolgt von 12.00 - 14.00 Uhr in Präsenz und in digitaler Form.
Wir bitten, um Ihre Unterstützung und aktive Mitwirkung bei der Vorbereitung der Wahl durch die Entsendung von Angehörigenvertreter:innen.
Für die erfolgreiche Durchführung der Wahl benötigen wir mindestens fünf Angehörige als Beiratskandidat:innen und mehrere Angehörige aus den Mitgliedseinrichtungen und -diensten, die den Beirat wählen.
Wir bitten um Unterstützung der Vertreter*innen Ihrer Angehörigenvertretungen bzw. Angehörigengruppen in Ihren Einrichtungen und Diensten und bei der Entsendung von Wahlpersonen für die Wahl des CBP-Angehörigenbeirates sowie zur Aufstellung als Wahlkandidat:in für den Angehörigenbeirat.
Wir bitten um schriftliche Rückmeldung der Angehörigenvertretungen mit Ihrer Bestätigung bis spätestens zum 30. April 2026 bei der CBP-Geschäftsstelle in Berlin.
Die ausgefüllten Unterlagen senden Sie bitte per
Informationen und Unterlagen zur Wahl finden Sie hier:
Bitte geben Sie die Informationen zur Wahl des CBP-Angehörigenbeirates an Ihre Angehörigenvertretungen vor Ort weiter.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Mitwirkung.
Der Angehörigenbeirat im CBP ist das von den Angehörigen in den Caritaseinrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie gewählte Gremium. Er soll die Vorstellungen und Wünsche der Menschen mit Behinderung, die sich selbst nur sehr schwer oder stark eingeschränkt vertreten können, und der Angehörigen in die verbandliche Arbeit auf der Bundesebene einbringen. Er vertritt dabei insbesondere die Interessen von schwerstmehrfach behinderten und psychisch erkrankten Menschen.
Angehörige von Menschen mit Behinderung verfügen über spezifische Erfahrungen, Kenntnisse und Kontakte. Diese in die Verbandsarbeit des CBP zu integrieren, ist eine der Kernaufgaben dieses Gremiums. Der Beirat will so daran mitwirken, die sozialpolitischen Entwicklungen für die gesellschaftliche Unterstützung von Menschen mit Behinderung und die dafür notwendigen finanziellen Hilfen positiv zu gestalten sowie die notwendigen Veränderungsprozesse bei der Umsetzung zu begleiten. Er berät und unterstützt den CBP deshalb auch bei der strategischen Ausrichtung.
Neben diesen Aufgaben versteht sich der Angehörigenbeirat als Schnittstelle zwischen dem CBP sowie seinen Mitgliedseinrichtungen und den betroffenen Menschen und ihren Angehörigen. Er informiert die Angehörigenvertretungen in den Einrichtungen vor Ort über aktuelle Entwicklungen und fördert hierdurch die Angehörigenvertretungen, ihre Kompetenz und die Wirksamkeit ihrer Arbeit. Grundlegend ist die Überzeugung, dass Angehörige in vielen Fragestellungen zusammen mit den Einrichtungen und Diensten "in einem Boot sitzen". Dies gilt immer dann, wenn Betreuungsleistungen und Hilfeangebote von professionellen Leistungserbringern angefragt sind. Der Beirat bezieht darüber hinaus Stellung und gibt Anregungen und Ideen, wenn Fragen aufgeworfen werden, die im Wesentlichen nur die Betroffenen und ihre Angehörigen selbst betreffen.
Schließlich bringt sich der Angehörigenbeirat auch in öffentliche Diskussionen zu behinderungspolitischen Fragestellungen ein. Er nimmt Stellung zu Gesetzgebungsverfahren, diskutiert mit Bundes- und Landespolitikern Fragen der Behindertenhilfe und ist auch in der Öffentlichkeitsarbeit über Vorträge vor Angehörigen und Artikel in den Medien aktiv.
Stellungnahme CBP-Angehörigenbeirat-BMS-Kinder und Jugendhilfe
Stellungnahme zum Gesetz zur Regelung einer Inflationsausgleichs-Sonderzahlung
Sieben Jahre Bundesteilhabegesetz - eine Bestandsaufnahme von Gerold Abrahamczik
Stellungnahme zur Entgeltreform in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung
Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen
MZEB und Assistenz im Krankenhaus
Digitalisierung und Behinderung
Ambulante Pflege und Menschen mit Behinderung
Aktuelle Zahlen aus der Eingliederungshilfe
Neues für ehrenamtliche BetreuerInnen
Ostergruß des Angehörigenbeirats
Vorsorgevollmacht & Patientenverfügung für geistig beeinträchtigte Menschen
Teilhabe und Pflege: Wer soll sie (zukünftig) leisten?
Bürgergeld-Gesetz verabschiedet